MICHAEL EBERT MICHAEL EBERT

Neue Auflage des Kinderfotobuchs von Sandra Abend und Michael Ebert

Fotografieren für Kinder

Das Fotografieren ist mit modernen Digitalkameras so einfach wie nie zuvor. Direkt nach der Aufnahme kann man die Bilder auf dem Kameramonitor betrachten, zum Computer übertragen, per E-Mail an Freunde verschicken oder ausdrucken. 

Auch Kinder fotografieren mit wachsender Begeisterung. Damit sie noch mehr Spaß am Fotografieren bekommen, haben die Autoren das nötige Wissen über Kameras und viele Ideen für schöne Motive zusammengestellt. Dabei geben sie auch eine Menge Tipps, wie man Fotos originell und spannend gestaltet. Im Vordergrund steht dabei die Lust am Fotografieren und an schönen Fotos. 

Für die zweite Auflage wurden viele Kapitel erweitert, aber auch neue Themen ins Buch aufgenommen. 

Aus dem Inhalt: 

- Was man über Kameras und Fotos wissen muss 
- Mit dem Zoom einen Bildausschnitt wählen 
- Motive in Bewegung fotografieren 
- Blitzen, aber richtig 
- Kleine Dinge ganz groß 
- Tiere zu Hause, im Freien und im Zoo - Fotos im Wasser 
- Sich selbst und andere in Verkleidung fotografieren 
- Im Urlaub fotografieren 
- Meine Stadt 
- Action auf der Geburtstagsparty 
- Bilder kreativ bearbeiten 
- Meine Fotos im Internet 

Nun ist die 2., stark erweiterte Auflage unseres Kinderfotobuchs erschienen.

Zur Situation im Bildjournalismus interviewte die Zeitschrift digit! Lutz Fischmann und Michael Ebert

Quo Vadis, Bildjournalismus?

Direkt zum Artikel

Zum tragischen Tod von Anja Niedringhaus hat Michael Ebert für die DGPh einen Nachruf verfasst

Anja Niedringhaus in Afghanistan getötet

Foto: PETER DEJONG/AP

Wir trauern um Anja Niedringhaus (DGPh), die am 4. April 2014 in Banda Khel, Afghanistan, Opfer eines feigen und hinterhältigen Mordanschlags wurde. Mehr als 20 Jahre berichtete sie mit der Kamera aus den Krisenregionen der Welt. Anja Niedringhaus war zusammen mit Ihrer kanadischen AP-Kollegin und Freundin Kathy Gannon in der östlichen Provinz Chost unterwegs, um über die Präsidentschaftswahl am vergangenen Samstag zu berichten. An einem Kontrollpunkt wurde sie von einem 25jährigen Polizisten erschossen, ihre Kollegin schwer verletzt.

Die 1965 geborene Anja Niedringhaus gehörte zu der überschaubaren Zahl deutscher Photographen, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben. Sie begann ihre Karriere im Alter von 16 Jahren als freie Photographin für eine Lokalzeitung in ihrer Heimatstadt in Höxter. Nach dem Abitur studierte sie in Göttingen deutsche Literatur, Philosophie und Publizistik. 1990 trat sie in den Stab der European Press Photo Agency (EPA), ein wurde Chefphotographin und dokumentierte die brutalen Konflikte in Exjugoslawien. 2001 wurde Anja Niedringhaus in die Deutsche Gesellschaft für Photographie berufen. 2002 wechselte sie zur Nachrichtenagentur Associated Press (AP). In den folgenden Jahren berichtete Niedringhaus aus den Konfliktgebieten Israel, Palästina, Irak, Afghanistan und Pakistan. Außerdem photographierte sie zahlreiche bedeutende Sportereignisse darunter neun Olympiaden. 2005 wurde sie für ihre dramatischen Bilder aus dem Irak-Krieg mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Anja Niedringhaus sah sich nie als typische Kriegsphotographin. Für sie stand das Schicksal der Menschen, das individuelle Leid im Vordergrund. Mit berührenden Photographien, die oft unter die Haut gingen, in denen aber auch Hoffnung und die Liebe zum Menschen immer spürbar sind, zeigte sie uns die grausame Realität heutiger Kriege. Dabei sah sie die Rolle der Medien durchaus nicht unkritisch und war froh mit AP einen Arbeitgeber gefunden zu haben, bei dem journalistische Ethik immer noch einen hohen Stellenwert genießt.

Wer Anja Niedringhaus kannte, der erinnert sich als erstes an ihre Fröhlichkeit, ihr unwiderstehliches Lachen und ihre Liebe zum Leben. Anja Niedringhaus ist das 32. Redaktionsmitglied, das seit der Gründung der Nachrichtenagentur im Jahr 1846 im Einsatz ums Leben kam.

Anja Niedringhaus war mutig, aber nicht übermütig. Wie alle verantwortungsvollen Korrespondenten versuchte sie das Risiko, dessen sie sich immer bewusst war, zu kalkulieren. Gleichwohl wurde sie 2010 in Afghanistan durch Granatsplitter verletzt. "Das passiert. Wenn man sich jahrelang in diesen Gebieten bewegt, muss man damit rechnen", kommentierte sie das später in einem Interview des Deutschlandradios Kultur. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt. Dazu gehören “Pictures of the Year International”, Clarion Awards, die “Goldene Feder” und der ‘Abisag Tüllmann’ Preis für Reportage-Fotografie. Ihre Arbeiten wurden in vielen renommierten Häusern ausgestellt, so dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt, der C/O Galerie in Berlin und dem Museum of Fine Arts in Houston. Sie hat zwei Bücher veröffentlicht: 2001 "Fotografien" und im Jahr 2011 "At War".

Bundespräsident Joachim Gauck würdigte Anja Niedringhaus und alle Kriegsberichterstatter in einer Erklärung: "Journalisten in Kriegs- und Krisenregionen berichten von Not, Elend und Gewalt. Ohne ihre Arbeit, ihren Mut und ihr Engagement wäre unser Bild von der Welt unvollständig. Mit dem Tod von Anja Niedringhaus hat die Welt eine bedeutende 'Augen-Zeugin' verloren. (...) Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Angehörigen und Freunden von Anja Niedringhaus und bei ihrer verletzten Kollegin."

 

"Bilderkrieger: Von jenen, die ausziehen, uns die Augen zu öffnen - Kriegsfotografen erzählen. In dem lesenswerten Buch findet man ein bewegendes Interview mit Anja Niedringhaus.

Wie aktuell ist Schwarzweiß? Zu diesem Thema befragte das Magazin ProfiFoto im neuen Heft auch Michael Ebert

Schwarzweiß sehen

Digitalfotografie ist bunt. Meistens jedenfalls. Die überwiegende Mehrzahl der digitalen Bilderflut ist farbig fotografiert. Es gibt aber auch Ausnahmen, denn nach wie vor setzen einige Fotografen wie zu den Anfangszeiten auf die monochrome Seiten des Mediums, die auch im Verlaufe der 175jährigen Geschichte nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. Was macht die Faszination Schwarzweiß aus?

Nachzulesen hier

Neues Buch von Sandra Abend und Michael Ebert

Fotografieren für Kinder

Am 30. April erscheint im Heidelberger d-punkt Verlag "Fotografieren für Kinder: Kinder entdecken die Welt der Fotografie und wie man die Welt fotografiert". Es handelt sich um eine stark erweiterte zweite Auflage unsers Buches "Fotoworkshop für Kinder". Das Buch soll Kinder schnell und kurzweilig in das Medium Fotografie einführen. Kompakt werden die neuen fotografischen Verfahren vermittelt. Dabei wird Technik grundsätzlich als Mittel zum Zweck erklärt. Im Vordergrund steht, die Kinder mit den wesentlichen Elementen der kreativen Bildgestaltung vertraut zu machen und ihnen einen sinnlichen, erlebnisorientierten Zugang in eine faszinierende Welt zu eröffnen. Für die zweite Auflage wurden sowohl bestehende Kapitel erweitert als auch neue Kapitel hinzugefügt. Neu sind beispielsweise Kapitel über Motivprogramme, das Fotografieren von Landschaften oder von Kindern in Verkleidung. Alter: 8 bis 14 Jahre.

Wettbewerb für Pressefotos und Karikaturen

30 Jahre Rückblende

Die Rückblende ist entschieden und der Spiegel berichtet. Die Rückblende ist als gemeinsamer Wettbewerb für politische Fotografie und Karikatur einzigartig in Deutschland. Veranstalter der 30. Rückblende sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger in Kooperation mit der Bundespressekonferenz. Michael Ebert ist seit 2012 in der Jury der Rückblende.

Dieses Bild von Marko Priske bekam den 1. Preis.

Tagung der DGPh in Berlin

175 Jahre Fotografie II

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie veranstaltet vom 6. bis 8. März 2014 im Auditorium der Berlinischen Galerie eine internationale Tagung zum 175-jährigen Jubiläum der Fotografie. Vorstandsmitglied Michael Ebert organisiert und moderiert mit. Er steuerte auch das fotografische Leitmotiv bei. Um die Perfektion moderner bildgebender Verfahren zu symbolisieren wurde das Foto „175 Jahre Photographie“ nicht mit einer Kamera, sondern mit einem Hochleistungsscanner erstellt. Die Originaldatei ist über 800 MB groß und misst 14400x20400 Pixel.

Ausschnittvergrößerung I
Ausschnittvergrößerung II
Ausschnittvergrößerung III

Zum Thema "175 Jahre Fotografie" fragte das Magazin ProfiFoto auch Michael Ebert

175 Jahre Fotografie I

175 Jahre auf den Punkt gebracht: Welches Ereignis, welches Foto oder welche technische Errungenschaft ist für sie das herausragenste Element in 175 Jahren Fotografie?
Es ist sehr schwer einzelnes herausstellen. Der Siegeszug der Fotografie wurde von so vielen Menschen vorangetrieben. Alleine ihre Erfindung hat mindesten drei Väter: Niepce, Daguerre und Talbot. Errungenschaften wie das Kollodiumverfahren, die Trockenplatte und der Kodak-Film sind ebensolche Meilensteine wie Barnacks Leica und natürlich die digitale Fotografie. Der Halbtondruck hat die Fotografie zum Massenmedium gemacht. Alles ist verzahnt und ohne das andere nicht denkbar. Technische Fortschritte haben Fotografen inspiriert und deren Bilder die Techniker. Das Einzigartige ist die Gesamtheit des Ganzen, der Kosmos Fotografie.

Ikonen: Welche Fotografen sehen sie als stilgebend für die jeweiligen Epochen an oder anders gefragt, welche Fotos haben Sie am meisten inspiriert und beeinflusst?
Das waren wirklich viele Faktoren. Die Wichtigsten: Die wunderbar narrativen Bilder von Hill & Adamson aus der Anfangszeit. Brady, Gardner und die anderen Fotografen des amerikanischen Bürgerkrieges für ihre fotojournalistische Pionierleistung. Jacques Henri Lartigue für seine liebende Leichtigkeit. Alfred Stieglitz, der mit der Straight-Photography das Medium emanzipiert hat. Die sozialdokumentarischen Bilder der FSA und ihrer Vorgänger Louis Hine und Jacob Riis. Die Großen der „Photographie humaniste“ wie Martin Munkacsi und Robert Capa. Die Macher von LIFE dafür, dass sie der Fotografie 40 Jahre lang ein unvergleichliches Forum gegeben haben. Eugene Smith mit seinen Foto-Essays wie Spain Village. Robert Frank, der in „Die Amerikaner“ die subjektive Dokumentarfotografie definiert hat. Aber auch Frank hatte Inspirationen, beispielsweise Louis Faurer. Diane Arbus, deren Bilder so stark waren, dass sie daran verzweifelte. All die mutigen Reporter des Vietnamkrieges, die zu oft ihre Bilder mit dem Leben bezahlt haben, so wie Henri Huet und Larry Burrows. Magnum als Gesamtkunstwerk und, last but not least Weege für sein ungeschminktes Bild einer düsteren Zeit.

Von der ersten Emulsion bis zum High-End-Sensor: Auf welche Fotoprodukte könnten Sie auf keinen Fall verzichten?
Auf eine hochwertige Kamera, die genau das tut was ich will und wann ich es will.

Ein Ausblick auf die nächsten 25 Jahre: Quo vadis Fotografie? Was sind die Trends der Zukunft?
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Das gilt in einer Zeit der rasanten Veränderungen ganz besonders für die Fotografie. Sicher ist nur, dass die Menschen nie die Lust daran verlieren werden ihr Leben und ihre Welt in Bildern festzuhalten. Bestimmt wird die Lichtfeldfotografie neue Perspektiven eröffnen. Kurzfristig werden die Welten immer mehr zusammenwachsen. Die „Nur-Kamera“ wird die Ausnahme sein. Multifunktionale Geräte werden dominieren und vielleicht werden wir irgendwann gar keine Kamera mehr brauchen, sondern können unsere Bilder direkt aus dem Gehirn auslesen.

Über den Einsatz von Fotos in der Unternehmens-Kommunikation

Studie der Hochschule Magdeburg

Bilder in der Unternehmenskommunikation müssen authentisch und glaubwürdig sein. Das ist das klare Ergebnis einer Studie der Hochschule Magdeburg-Stendal. Knapp zwei Drittel der Teilnehmer setzten diese Begriffe auf die beiden ersten Plätze der Qualitätsrangliste. Allzu perfekte, werbeähnliche Aufnahmen haben bei ihnen keine Chance. Dieses Merkmal steht bei über 80 Prozent auf den letzten Plätzen. Gemeinsam mit Partner vor-ort-foto.de führten Studierende des Studienganges Bildjournalismus die erste großangelegte Studie zur Verwendung von Fotos in der Unternehmenskommunikation durch. Unter der Gesamtleitung von Michael Ebert wurden die Antworten von über 400 Firmen aller Branchen ausgewertet. Die Ergebnisse wurden unter anderem in den Magazinen „Der Pressesprecher“ und „ProfiFoto“ veröffentlicht. Fazit: Besser authentisch und glaubwürdig als perfekt und gelackt. Die ganze Studie kann man hier herunterladen.

Studierende aus dem II. Semesters des Studiengangs Bildjournalismus haben die Studie realisiert. Andre Sommerfeld (l), Gesa Sophie Marth (m), Benedikt Fürstenau (r) mit ihren Dozenten Michael Ebert (2l) und Rainer Hotz (2r).

Foto: Lukas Schulze

Ebert fotografiert deutsches Paralympic Ski Team

On Location

Was einem Fotografen im realen Berufsleben so alles passiert, und wie digitale Postproduktion alles retten kann, das hat Michael Eberts Top-Kunde Neumann & Müller in einem dramatischen Making-of eindrucksvoll dokumentiert. Viel Spaß!

Foto: Müller

Michael Ebert testet die Samsung Galaxy NX

Die voll vernetzte Kamera

Foto: Samsung

Samsung bringt mit der GALAXY NX die erste Kamera mit voller Konnektivität auf den Markt. Michael Ebert durfte sie für das Magazin Profi Photo testen. Was er davon hält, kann man hier lesen (Seite 9).


Organisationen

Agentur

Projekte

Tagung zum 175-jährigen Jubiläum der Fotografie der DGPh vom 6. bis 8. März 2014 im Auditorium der Berlinischen Galerie.

Workshops

Foto Factory ‐ Fotoworkshop für junge Leute

Wir stellen heute mit der Kamera nach, was früher Realität war. Workshops in Hilden, am 15./16. und 23./24. Juni. Mehr...

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